Start der Übungsstunden nach den Sommerferien

Liebe Chorsänger(innen),

Die Coronasituation beschäftigt uns leider noch immer, wir sind aber durch den neuen Übungsraum in einer guten Ausgangsposition.

Übungsraum bleibt auch in nächster Zeit das Foyer der Paartalhalle. Hier können wir die geforderten Mindestabstände einhalten und es ist auch eine schnelle Durchlüftung des Raumes möglich. Wie wir damit durch das Winterhalbjahr kommen, müssen wir von Fall zu Fall neu bewerten und entscheiden.

Für die Veranstaltungen Volkstrauertag (15.11.) und das Adventskonzert gibt es noch keine Termine bzw. Aussagen. Verbindliches erfahren wir dazu erst im Oktober.

Mit herzlichen Grüßen
Heinz-Dieter Kremers
(Abteilungsleiter)

Singen, die natürlichste Art des Musizierens

Ein Interview mit der Dirigentin des KSC-Chores, Jewgenia Raisova

Das Interview führte Heinz-Dieter Kremers (HDK).

Gruppenbild das KSC-Chores in Prag
HDK:
Viele Menschen in Deutschland singen in Chören. Dabei variieren Musikstil und Texte in einem weiten Bereich. Singen als eine besondere Art des Musizierens zu bezeichnen, ist das korrekt?
JR:
Das Singen ist die natürlichste Art des Musizierens und auch eine sehr praktische, denn die eigene Stimme hat man immer dabei.
HDK:
Gesungen hat sicher fast jeder von uns schon einmal zu ganz unterschiedlichen Anlässen. Was macht das Singen in einem Chor zu etwas Besonderem?
Jewgenia Raisova
JR:
In einem Chor zu singen, ist tatsächlich etwas Besonderes. Wenn unterschiedliche Stimmen zu einem Klangkörper verschmelzen und sich wie eine Stimme anhören – dann entsteht ein beglückendes Singgefühl und ein einzigartiges Hörerlebnis.
HDK:
Dieses Hörerlebnis ist für Sie kein Selbstzweck, denn man spürt, dass Sie es auch den Zuhörern vermitteln möchten.
JR:
Von diesem Phänomen bin ich fasziniert und mit jedem neuen Musikstück begebe ich mich auf die Suche nach diesem speziellen, homogenen Chorklang.
HDK:
Teilt der Chor mit Ihnen diese Begeisterung und lässt sich von Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes dahingehend dirigieren?
JR:
Ich bin sehr froh, daß mein KSC-Chor diese Begeisterung mit mir teilt und sich dieser Herausforderung immer wieder aufs Neue stellt.
HDK:
Wie hat sich denn das Repertoire des Chores und der Chor selbst in den letzten Jahren entwickelt?
JR:
Unser Repertoire besteht hauptsächlich aus A-Capella-Chorliteratur unterschiedlicher Genres. Die Offenheit meiner Sängerinnen und Sänger für etwas Unbekanntes, wie z.B. Chorimprovisationen oder fremdsprachige Stücke, schätze ich sehr. Ihre Bereitschaft, eine völlig neue Erfahrung zu machen und dafür auch unkonventionelle Wege zu gehen, zeigt mir als Chorleiterin, dass der Chor sich weiterentwickelt.
Chor Singen3
HDK:
Die Chorproben immer am Dienstag, 20.00 Uhr sind offen für alle interessierten Sänger?
JR:
Wir freuen uns über jeden Interessenten. Die freundliche Atmosphäre, sowie wert-schätzender, respektvoller Umgang untereinander tragen zu einer angenehmen Probenarbeit bei. Wenn Sie sich vorstellen können mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen und Teil einer schönen Gemeinschaft zu werden, dann kommen Sie zu uns!